Infrastruktur entscheidet über Lebensqualität. Sie muss den Alltag erleichtern, Sicherheit schaffen und verlässlich funktionieren.

Wir richten Verkehr, Versorgung und öffentliche Einrichtungen konsequent am tatsächlichen Nutzen für die Stadt aus.
 

VERKEHR NACH SEINEM NUTZEN FÜR DIE STADT ORDNEN

Pendler, Anwohner sowie Kunden von Handel und Gastronomie brauchen funktionierende Wege und müssen im Verkehr priorisiert werden. Reiner Poser- und Durchgangsverkehr ohne Nutzen für die Stadt soll begrenzt werden. Der Stadtring ist dabei das zentrale Steuerungsinstrument, aktuell jedoch überlastet. Der fehlende Lückenschluss zwischen Nordring und Dr.-Willi-Reiland-Ring muss langfristig geschlossen werden, um Verkehr zu ordnen und Wohngebiete zu entlasten.

RADVERKEHR BRAUCHT SICHERE UND DURCHGÄNGIGE VERBINDUNGEN

Statt punktuell Fahrradstraßen auszuweisen, setzen wir auf durchgängige Fahrradkorridore entlang geeigneter Achsen. Sie bündeln den Radverkehr, erhöhen die Sicherheit und reduzieren Konflikte. Maßnahmen müssen funktionieren, um genutzt zu werden. Symbolische Schnelllösungen helfen niemandem. 
Zum Radverkehr gehört auch sicheres Abstellen. Ohne verlässliche, diebstahlsichere
Abstellanlagen scheitert der Umstieg im Alltag.

ÖFFENTLICHE TOILETTEN. INFRASTRUKTUR, DIE FUNKTIONIERT.

Öffentliche Toiletten gehören zur Grundversorgung. Das Konzept der „Netten Toilette“ ist richtig, wird in Aschaffenburg jedoch unzuverlässig umgesetzt, besonders in den Stadtteilen.

Wir setzen uns für eine Überarbeitung ein: klar gekennzeichnete, verlässlich nutzbare Toiletten sowie feste Anlagen an großen Spielplätzen und robuste Mini-Toiletten an kleineren Standorten.

VERKAUF DES KLINIKUMS VERHINDERN

Das Klinikum Aschaffenburg ist Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Die bauliche Erweiterung der letzten Jahre wurde nicht ausreichend von einer vorausschauenden Personalplanung begleitet. Fachkräfte müssen aktiv gebunden werden. 

Für uns ist klar: Das Klinikum muss in kommunaler Trägerschaft bleiben. Auslagerungen etwa von Küche oder Wäscherei dürfen nicht allein wirtschaftlich, sondern auch nach Qualität und Arbeitsbedingungen bewertet werden.

SPORTSTÄTTEN SINNVOLL VERTEILEN

Sportvereine leisten einen wichtigen Beitrag zu Integration, Bewegung und Gemeinschaft. Dafür brauchen sie funktionierende Sportstätten, die heute jedoch ungleich verteilt sind. Wir wollen ihre Nutzung stadtweit besser abstimmen, ohne Vereine unnötig zu verlagern. 
Neben organisierten Angeboten braucht eine Stadt auch frei zugängliche Räume für Bewegung.
Spiel- und Bolzplätze sind dafür unverzichtbar und müssen erhalten und ausgebaut werden.