• Bauturbo für Aschaffenburg

Die Stadtentwicklung in Aschaffenburg muss sich an veränderte Wohn-, Verkehrs und Versorgungsbedingungen anpassen, ohne die Bedürfnisse der Bewohner aus den Augen zu verlieren. Ziel ist eine nachhaltige Ortsentwicklung, die bezahlbaren Wohnraum schafft und bestehende Quartiere stärkt.

DEN SONDERWEG BEENDEN

Als wohl einzige Stadt in Bayern entscheidet hier der Stadtrat über Bauanträge mit mehr als drei Vollgeschossen oder fünf Wohneinheiten. Das verzögert dringend nötigen Wohnraum unnötig. Diese Entscheidungen gehören in die laufende Verwaltung, nicht in politische Gremien.

Wir setzen uns dafür ein, die Zuständigkeit sofort zu ändern. Das beschleunigt Genehmigungsverfahren um Monate ohne Mehrkosten, einfach durch weniger Bürokratie.

VERBESSERUNG DER WOHNVERHÄLTNISSE

Gutes Wohnen braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Dazu gehören starke Stadtteile mit funktionierender Infrastruktur. Jeder Stadtteil muss gut erreichbar sein, über sichere Wege verfügen und eine verlässliche Grundversorgung bieten.
Wohnen darf nicht isoliert gedacht werden. Kurze Wege zwischen Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeit erleichtern den Alltag, sparen Zeit und machen Quartiere lebendig. Stadtentwicklung muss diese Zusammenhänge berücksichtigen und Wohngebiete so planen, dass sie im Alltag funktionieren.

BEZAHLBARES WOHNEN FÜR ALLE GENERATIONEN

Wir brauchen Raum für jede Lebensphase, von der kleinen Wohnung für Studierende bis zum barrierefreien Altersruhesitz. 

Mit dem Einheimischen-Modell sorgen wir dafür, dass sich Aschaffenburger ihre Heimat auch leisten können. Stadtentwicklung denken wir dabei nicht isoliert, sondern stimmen Wohnen und Infrastruktur eng mit dem Umland ab.

PARKEN MIT VERNUNFT

Parkraum ist kein Luxus, sondern notwendige Infrastruktur. Statt Gehwegparken pauschal zu streichen, schaffen wir echte Alternativen: Quartiersgaragen und die konsequente Schaffung von Stellplätzen bei Neubauten. Das beendet den Parksuchverkehr, hält Wege für Pflegedienste und Handwerker kurz und stärkt den lokalen Handel.

GENERATIONENGERECHTE STADTGESTALTUNG

Wohnen muss Begegnung schaffen. Wir fördern gezielt Mehrgenerationenhäuser und gemeinschaftliche Wohnformen, die Jung und Alt vernetzen und Einsamkeit verhindern.
Die Grundvoraussetzung dafür ist konsequente Barrierefreiheit: Nur wenn Wohnungen und Umfeld schwellenfrei sind, bleibt das Quartier in jeder Lebensphase ein echtes Zuhause. Dazu gehört auch, dass die Möglichkeit zur Barzahlung erhalten bleibt.